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Der Kuhreiher – Ein Freund und Helfer der Kühe

Habt ihr schon einmal etwas von Kuhreihern gehört?

Nur keine Sorge! Das sind keine Kühe, die sich übergeben. Es handelt sich hierbei um eine Vogelart. Diese kommt fast auf der ganzen Welt vor, mit Ausnahme der Antarktis. Sie sind sehr gesellige Vögel und brüten in großen Schwärmen.

Wie kommt der Kuhreiher zu seinem Namen ?

Die Erklärung ist ganz einfach. Kuhreiher findet man häufig in einer Herde auf Weiden. Er ist nicht so sehr an das Wasser gebunden wie andere Reiher. Die Nahrung der meisten Reiher befindet sich an beziehungsweise in Flüssen. Beim Kuhreiher ist das anders. Zurück zu den Weiden. Viele von ihnen werden von Kühen beweidet. Der Kuhreiher bewegt sich oftmals zwischen Kühen. Außerdem er sitzt auch gerne auf ihren Rücken. So kommt er zu seinem Namen.

Aber warum ist der Kuhreiher in Herden ?

Die Antwort ist simpel. Der Kuhreiher findet dort seine Nahrung. Große Tiere wie Schafe, Pferde oder Kühe schrecken Kleinstlebewesen und Insekten auf. Das ist für den Kuhreiher wie ein gut gedeckter Tisch. Er braucht sich nur noch zu bedienen. Oft findet man den Kuhreiher auch auf dem Rücken anderer großer Tiere. Diese lassen sich das auch gerne gefallen. Der Kuhreiher pickt nämlich aus deren Fell Parasiten. Er wird satt und die Kuh ist die Parasiten los. Eine Win-Win-Situation (so ein Zusammenleben nennt man auch Symbiose).

Zwischenzeitlich hat sich der Kuhreiher auch der modernen Zeit angepasst und folgt nicht nur noch Tieren. Er hat erkannt, dass auch hinter einem Traktor Insekten aufgeschreckt werden.