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„Eisenwarenkrankheit bei Kühen“

Was soll das denn schon wieder sein? Gehen Kühe etwa in den Baumarkt und erkranken dabei? Natürlich nicht.
Verletzen spitze und scharfe Gegenstände – meist aus Metall – den Magen der Kühe dann spricht man von der „Eisenwarenkrankheit.“
Die Magenwand wird dabei durchbohrt und es kommt zu schlimmen Infektionen im Bauchraum. Die Kühe müssen dann oft geschlachtet werden. Dies ist sowohl schmerzhaft bis tödlich für die Tiere, als auch ein wirtschaftlicher Schaden für die Landwirte.

Wie kommen diese Gegenstände in den Kuhmagen?

Hierzu schauen wir uns zuerst einmal die Nahrungsaufnahme der Kühe an. Dazu sollte man wissen, dass Kühe auf der Weide täglich ca. 100 kg Gras fressen müssen, um aus-reichend Nahrung zu sich zu nehmen. Das sind natürlich gewaltige Grasmengen, die die Kuh jeden Tag fressen muss. Dementsprechend passt die Kuh nicht auf, ob sich Fremdkörper in dem abgerissenen Grasbüschel befinden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kuhlippen relativ unempfindlich sind. So kommt es leider öfter vor, dass Stacheldrahtreste, Getränkedosen, Nägel oder was sonst so auf der Weide liegen bleibt im Kuhmagen landet.

Was kann man dagegen tun?

Das Fressverhalten der Kuh kann man nicht ändern. Daher wurden Alternativen gesucht. Die aufgenommenen Fremdkörper sind meist aus Metall. Also versuchte man in den 60ziger Jahren diese mittels Magneten wieder zu entfernen. Mit mäßigem Erfolg. Wie kann man verhindern, dass diese Dinge die Magenwand mit der empfindlichen Magenschleimhaut zerstören? In den folgenden Jahren wurde daher die Idee mit dem Magneten weiterentwickelt. Heute bekommen die Kühe oft vorsorglich einen sogenannten Kuh- oder Käfigmagneten in den Netzmagen eingeführt. Dabei handelt es sich – wie der Name schon sagt – um einen ca. 15 cm langen Magneten mit einem Durchmesser von ca. 3 cm. Dieser ist von einem Käfig aus Plastik umgeben.

Ist das ein wirksamer Schutz?

Ist der Kuhmagnet korrekt platziert und verbleibt er auch dort ist er ein wirkungsvoller Schutz gegen die „Eisenwarenkrankheit“. Allerdings werden ca. 4% der Käfigmagneten beim Widerkäuen wieder aus dem Magen befördert.
Die Kosten für den reinen Käfigmagneten liegen jedoch unter 5,- €. Folglich rechnet sich diese Investition meist schon, wenn nur eine Kuh der Herde dadurch vor der „Eisenwarenkrankheit“ bewahrt wird.

Für mich war dieses Problem bei der Haltung von Kühen und Rindern bisher nicht bekannt. Wusstet ihr davon? Schreibt es mir doch einfach.

Kühe mit VR-Brillen

Ihr interessiert euch für Kühe? Dann wisst ihr sicher, dass die Technisierung vor dem Kuhstall nicht halt macht. Der neueste Trend aus Russland sind nun VR-Brillen für Kühe. Diese sind speziell der Kopfform von Kühen angepasst.

Was ist eine VR-Brille?

Das VR in VR-Brille steht dabei für Virtual-Reality. Der Kuh wird also eine künstliche Realität suggeriert. Die Brille vermittelt so der Kuh zum Beispiel den Eindruck, dass wundervolles Wetter herrscht und sie auf einer saftigen Wiese steht, auch im Winter.

Weshalb sollen VR-Brillen eingesetzt werden?

Wie ihr euch sicher denken könnt, geht es auch hier um die Erhöhung der Milchleistung der Kühe. Diese scheinbar idyllischen Verhältnisse gaukeln der Kuh vor, dass ihre Lebensumstände perfekt sind. Sie entspannt sich. Dies haben erste Tests bereits bestätigt.
Außerdem wurde festgestellt, dass die Kühe ruhiger und friedlicher werden. Auch ein positiver Nebeneffekt. Insbesondere, wenn es sich um sehr große Herden handelt.
In anderen Betrieben versucht man, diese Effekte mittels klassischer Musik zu erreichen. Welche dieser Methoden effektiver ist, soll eine großangelegte Studie des russischen Landwirtschaftsministeriums ergeben.

Wieso wird so viel Geld in diese Forschung investiert?

Wie euch vielleicht bekannt ist, hat die Europäische Union Russland mit wirtschaftlichen Sanktionen belegt. Diese betreffen auch Milch und Milchprodukte. Ziel ist also vermehrt Milch und Milchprodukte im eigenen Land zu produzieren. Dies mildert die Folgen der Sanktionen in diesem Bereich.

Ich persönlich habe ja Zweifel, dass sich VR-Brillen für Kühe in den kommenden Jahren in unseren Breiten durchsetzen werden. Die Kosten hierfür sind ja noch relativ hoch und der Milchpreis sehr niedrig. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das ja in Zukunft. Sicher werden einige Landwirte darüber nachdenken. Es muss nur profitabel sein.

Kuhglocken gleich Tierquälerei?

Die Kuhglocke ist wohl den meisten Leuten bekannt. Manche kennen sie aus Serien und Filmen, andere wiederum aus der Realität und wieder anderen ist es vielleicht nur so ein Begriff. Die Kuhglocke ist den meisten also ein Begriff, doch wie sieht es mit ihren Hintergründen aus? Wofür sind sie gedacht? Sind sie mit heutigem Wissen immer noch sinnvoll? Und wie geht es den Tieren dabei?

Der Sinn von Kuhglocken

Kuhglocken können auf zwei Art und Weisen genutzt werden. Es gibt Herden, in denen nur ein Tier eine Glocke trägt und Herden, in denen alle eine tragen. Dies ist davon abhängig, ob die Herde ein fester Verband ist oder eher nicht. Bei einer festen Herde trägt das Leittier die Glocke. Das dient zur Orientierung der anderen Tiere und führt dazu, dass sie besser zusammenbleiben. Bei losen Verbanden dienen die Kuh- oder Tierglocken nur dazu verlorenen Tiere wiederzufinden.

Pro oder kontra Kuhglocke und das Tierwohl

Pro
Seit einigen Jahren existiert eine Debatte um die Kuhglocke. Ausgelöst wurde dies durch neue Erkenntnisse und dem Einsatz von Tierschützern. Laut einer neuen Studie sind Kuhglocken schädlich für die Tiere. Die Folgen sind eine verringerte Bewegung des Kopfes, die Tiere nahmen weniger Nahrung zu sich und ruhten sich weniger aus. Des Weiteren ist der Prozess des erneuten Kauens von bereits verspeistem Gras erhöht. Doch die genaue Ursache konnte nicht herausgefunden werden. Fest steht allerdings das es entweder das Gewicht (von teilweise 5,5 Kilogramm) oder die Klänge dafür verantwortlich sind. Bezogen wird sich hierbei auf eine Schweizer Studie.

Kontra
Die Gegenseite beruft sich auf verschiedene Punkte. Einer davon ist Tradition. In einer Argumentation, in der der Nutzen und die Nachteile verglichen werden, gehören Traditionen jedoch nicht hinein. Nur weil man Kuhglocken auch vorher schon benutzt hat, heißt das nicht, dass man daran nichts ändern sollte. Vor allem nicht, wenn durch neue Informationen negative Folgen für Kühe ans Licht gekommen sind. Zum eigentlichen Sinn von Kuhglocken, dem Aufspüren von verirrten Tieren. Ohne Kuhglocken ist dies natürlich deutlich schwieriger. In Bezug auf Alternativen wie ein Halsband mit GPS wird allerdings häufig gesagt, dass dies noch nicht ausgereift ist. Wie zutreffend das ist lässt sich natürlich nur erahnen.

Fazit

Dies sind nur die Ergebnisse einer Studie daher sind die Ergebnisse immer mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten. Aber die bessere Behandlung von Kühen ist auf jedenfalls etwas Positives und somit die Forschungen auch. Es ist natürlich auch verständlich, dass Menschen die schon immer Kuhglocken genutzt haben, skeptisch sind, wenn sie auf einmal als schlecht dargestellt werden.

Was durch dieses Thema hoffentlich klar wird: Selbst ein so simples Thema wie Kuhglocken hat seine Tiefe. Es ist eines der Themen, über die man wahrscheinlich nicht in der Tiefe nachdenkt. Man stößt möglicherweise in einem Artikel darauf und ist am Ende schlauer als vorher.

Wellness für Kühe

Wellnessurlaube erfreuen sich großer Beliebtheit. Verständlich, der Alltag ist für die meisten Menschen stressig. Entspannung ist wichtig, um seine Akkus wiederaufzuladen. Dafür wird richtig viel Geld investiert. Aber was ist unter dem Stichwort Wellness für Kühe zu verstehen?

Was meint man damit?

Es gibt Gemeinsamkeiten beim Wellnessangebot für Kühe und Menschen. So findet man in modernen Kuhställen auch Wasserbetten. Diese sollen der Kuh beim Verdauen helfen. Daneben gibt es elektrische Kratzbürsten im Stall. Diese massieren die Kühe an Kopf und Rücken. Dies dient dem Stressabbau. Auch eine Dusche und eine Klauenwaschanlage gibt es. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit von Huf und Klauenentzündungen. Die Kühe können sogar wählen, ob sie im Stall bleiben möchte oder auf die Weide gehen. Wirst du da auch ein bisschen neidisch?

Warum wird so viel Geld in das Wellnessangebot investiert?

Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen soll es den Kühen gut gehen. Das andere Argument ist wirtschaftlicher Natur. Das Wellnessangebot steigert die Milchleistung der Kuh und damit den wirtschaftlichen Profit des Landwirts. Jedoch ist der Milchpreis zurzeit so niedrig, dass sich eine solche Investition in der Regel nicht lohnt. Das ist die Crux. Ich denke, viele Bauern möchten das Beste für ihre Tiere. Aber es muss auch wirtschaftlich realisierbar sein.

Für und Wider

Wärt ihr bereit einen höheren Preis für Milch und Milchprodukte zu zahlen, wenn dies die Lebensbedingungen der Kühe verbessert? Sollte man dies den Landwirten vorschreiben? Wäre das nicht aktiver Tierschutz?
Es ist eine schöne Vorstellung, dass alle Kühen ein Wellnessangebot erhalten. Allerdings ist es mit einigen Problemen verbunden. Sollte man nicht vielleicht doch lieber auf eine naturnahe Milchviehhaltung wie vor 100 Jahren zurückgehen? Dies würde die Lebensverhältnisse der Kühe verbessern und das Milchangebot reduzieren. Das wiederum würde zu einer Milchpreiserhöhung führen, sofern alle mitmachen. Doch ist dies realistisch?

Kuhnamen

Menschen haben Namen. Haustiere wird in den meisten Fällen ein Namen verliehen. Aber wie sieht es bei Nutztieren und speziell bei Kühen aus?
Wie ihr sicher wisst, müssen die Kühe eine Ohrmarke mit einer Registrierungsnummer haben. Aber wie sieht es mit Namen aus?

Sind Kühe nur Nummern?

Diese Frage ist zumindest für Bayern mit einem klaren nein zu beantworten. Dort werden 1,2 Millionen Kühe mit Namen erfasst. Dabei ist Susi der beliebteste Kuhnamen. Auf Platz zwei landet Alma. Auf dem dritten Platz findet sich Berta wieder. Bei den weiteren Namen fallen regionale Unterschiede auf. So findet man in Franken viele Kühe mit dem Namen Resi. In Südbayern dagegen wird eher Bella bevorzugt.

Warum haben Kühe einen eigenen Namen?

Wie so häufig hilft dabei ein Blick in die Geschichte. Die ersten Namen finden sich bereits mykenischen Inschriften. Diese sind demnach ca. 3500 Jahre alt. Ab dem 19. Jahrhundert wurden den Kühen vermehrt Namen gegeben. Dabei leiteten sich die Namen oft von den Eigenschaften der Kühe oder ihrer Herkunft ab. Namen wie „die Rote“ oder die „Altenburger“ kamen häufig vor. Heutzutage orientieren sich manche Landwirte am Namen der Mutterkuh. Der Nachwuchs bekommt dann einen Namen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben. So heißt die Tochter von Susi z. B. Sandra. Wieder andere wählen auch einfach einen Namen der ihnen gefällt.

Eine weitere Begründung für die Namensvergabe

Es gibt aber auch einen anderen Grund, den Kühen einen Namen zu geben. Sofern die Anzahl der Kühe noch überschaubar und der Stall nicht hochtechnisiert ist, verbringt man viel Zeit mit seinen Kühen. Man kennt sich und weiß, wie die Kuh in gewissen Situationen reagiert. Was liegt da näher, als ihnen auch einen Namen zu geben. Selbst heute gehört das Vieh für manchen Kleinbauern noch zur Familien.

Was meint ihr, sollte man Kühen einen Namen geben oder nicht? Auf der einen Seite verbringt man mit ihnen viel Zeit und kennt sie. Auf der anderen Seite sind sie in der heutigen Zeit auch ein Wirtschaftsfaktor. Sie werden geschlachtet. Passt es dann noch, wenn sie einen Namen erhalten? Ich denke, auch diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Aber mich interessiert natürlich wie ihr darüber denkt.

Kühe mit Loch im Bauch

Habt ihr auch schon von den Kühen mit Löchern im Bauch gehört? Als ich dies das erste Mal aufgeschnappt habe, war mein erster Gedanke, dass ist ziemlich gruselig. Doch warum macht man das? Meine Neugier war geweckt. Ich las etwas von Zwangsfütterung durch ein Loch, das in den Pansen führte. Allerdings ist das wohl nur eine Zeitungsente. Ein Fünkchen Wahrheit ist allerdings doch daran. Bei dem Loch handelt es sich um eine Fistel. Das bedeutet, man kann dieses Loch öffnen und auch wieder verschließen. Und natürlich dient es nicht der Zwangsfütterung der Kühe, sondern wie sollte es anders sein, der Forschung.

Was soll erforscht werden?

Es geht um den Zusammenhang vom Futter einer Kuh und den daraus resultierenden Methanausscheidungen der Kuh. Das Methan entsteht im Pansen der Kuh, der wie eine riesige Gärkammer wirkt. Dort wird das Futter der Kuh aufgespalten. Dabei entsteht das Methangas, das unter anderem auch für den Klimawandel verantwortlich ist. Die Forschung beschäftigt sich also mit dem Zusammenhang zwischen der Futter-zusammensetzung im Pansen und der dabei entstehenden Menge an Methan. Das Ziel ist dabei natürlich die Reduktion des Methangases.

Ein weiterer Grund für „Fistelkühe“

Kühe mit Fisteln dienen auch der tiermedizinischen Forschung. Wie kann man Kühen, deren Pansen „umgekippt“ ist, helfen? Das ist das Ziel der Untersuchung. „Umgekippt“ bedeutet dabei, dass im Pansen das Verhältnis der für die Fermentierung der Nahrung notwendiger Bakterien und der schädlichen Bakterien in einem Missverhältnis steht. Dies kann durch falsche Ernährung entstehen und führt zu einem Absterben der notwendigen Bakterien. Die Kuh vergiftet sich dabei selbst. Injiziert man der kranken Kuh in diesem Fall „Pansensaft“ einer gesunden Fistelkuh, kann das kranke Tier ggf. gerettet werden.

Rechtfertigt der mögliche Nutzen eine solche Forschung?

Das ist eine ethische Frage, die bei jeder Art von Tierversuch zu stellen ist. Es ist in diesem Fall jedoch zu hoffen, dass es den Fistelkühen nach erfolgreicher Operation zumindest den Umständen entsprechend gut geht. Mit artgerechter Kuhhaltung hat es meines Erachtens jedoch nicht mehr viel zu tun. Ob der Nutzen dieser Forschung diesen Eingriff in das Leben der Kuh rechtfertigt, ist eine Frage, die sich jeder selbst beantworten muss.

Kühe schützen vor durch Zecken übertragener Borreliose

Die Wissenschaft hat es bewiesen. Kühe schützen vor Borreliose. Forscher haben bestätigt, das unsere domestizierten Kühe genauso effizient wie ihre wild lebenden Verwandten sind.

Was ist eine Borreliose und wen kann sie befallen ?

Als Borreliose bezeichnet man verschiedene Infektionskrankheiten, die durch Bakterien der Gattung Borrelia ausgelöst werden. Alle Säugetiere können befallen werden. Der Mensch gehört zur Gattung der Säugetiere.

Wie wird Borreliose auf den Menschen übertragen ?

Die Übertragung auf den Menschen erfolgt vor allem durch Zecken. Aber auch die Pferdebremse wird als gelegentliche Überträgerin von Borrelien genannt. Jährlich erkranken in Deutschland rund 214.000 Menschen an Borreliose. Erkrankte Hunde und Katzen können weder ihre Dosenöffner noch Artgenossen anstecken.

Hat jede Zecke Borreliose ?

Nein, nicht jede Zecke trägt Borreliose Erreger in sich. Zeckenlarven sind nicht infiziert, da der Erreger nicht von der Mutter vererbt wird. Zecken erwerben also erst den Borreliose Erreger. Dies geschieht in dem sie das Blut eines infizierten Wirtes saugen. Wirte können Mäuse, Ratten, Vögel, Reptilien, Igel, Füchse oder Kaninchen sein. Die Infektionsrate von Zecken schwankt sehr stark und liegt zwischen 5 und 50 Prozent. Das hängt davon ab an welchen Wirten Zecken saugen müssen.

Wie können Kühe vor Borreliose schützen ?

Kurz gesagt, schützen Kühe hauptsächlich vor Borreliose, in dem sie die Infektionskette durchbrechen. Rinderblut tötet den Erreger ab. Saugt eine infizierte Zecke an Kühen verschwindet der Borreliose Erreger. Das bedeutet, dass die Zecke, nachdem sie sich vollgesogen hat und sich zum nächsten Entwicklungsstadium gehäutet hat, für den Menschen nicht mehr gefährlich ist. Diese Zecke kann Menschen nicht mehr infizieren.

Ist das eine Superfähigkeit, die ausschließlich Kühe besitzen ?

Nein, in Untersuchungen zeigte sich, dass Zecken ihren gefährlichen Erreger nicht an Wiederkäuer weitergeben können. Das gilt für Wildtiere wie Reh-, Rot- und Damwild ebenso wie für Nutztiere wie Rinder, Schafe und Ziegen gleichermaßen. Häufig werden Wiederkäuer deshalb als zoo prophylaktisch betitelt.

Was ist das Geheimnis des Wiederkäuerblutes?

Ein Geheimnis wäre keines, wenn man es wüsste. Doch Spaß beiseite. Weder Wissenschaftler aus der Medizin oder Biologie können erklären, wieso Wiederkäuer Borreliose-Erreger bei Zecken vernichten. Bis jetzt können sie lediglich diesen Effekt wissenschaftlich nachweisen. Diese Forschungen können sie auch mit Studien belegen.

Wiederkäuer machen Zecken etwas gesünder. Na toll, war das schon alles ?

Jetzt kommt etwas, das alle Freunde der Statistik lieben werden. Allgemein kann man sagen, das Zecken sich weniger häufig in Gebieten anstecken, in denen viele Wiederkäuer leben. Die Chance dort einer infizierten Zecke zu begegnen ist viel geringer. Es gibt etwa zehn mal weniger Zecken, auf Weideland von Kühen, Schafen und Ziegen, als auf Waldwegen und Lichtungen ohne Weidetiere.  Doch damit nicht genug. Es gibt ebenfalls Untersuchungen, die belegen, dass in beweideten Gebieten Zecken fünf mal seltener Träger der Borreliose-Erreger sind als in nicht beweideten Gebieten.

Warum sind auf Weideflächen zehn mal weniger Zecken?

Die Antwort liegt in den Bedürfnissen der Zecke an ihren Lebensraums. Zecken lieben höhere Luftfeuchtigkeit, die sie an schattigen Plätzen finden. Solche Plätze finden sich in buschigen, krautigen Vegetationen. Beispiele hierfür sind Waldränder, Brachland, aber auch menschliche Siedlungen. Diese Zonen sind außerdem Lebensräume für viele Wirte. Kleine Säuger, Vögel und Rehwild finden dort Unterschlupf, Deckung, Nistmöglichkeit und Nahrung. So kommen gute Überlebensbedingungen für Zecken zusammen.

Dörfer und Städte sind auch nicht Borreliose frei

Städte und Dörfer locken Ratten, Mäuse und Vögel an. Sie suchen die Nähe zum Menschen bzw. zu unserem Müll. Da diese Tiere oft von Zecken befallen sind, bringen sie uns auch die Borreliose mit.

Fazit

Wiederkäuer können uns prophylaktisch helfen Borreliose einzudämmen. Vielleicht sieht man ja bald auch Kühe in Dörfern, Vororten und Städten, trotz Klimadiskussion. 😉

Out of topic

Wer sich denkt das Zecken und Borreliose eine Neuerscheinung sind, irrt sich. Man hat den Erreger auch bei Zecken nachgewiesen, die über einhundert Jahre in Museen lagen. Sogar bei Ötzi wurde durch einen DNA-Test bewiesen, dass er Kontakt mit dem Erreger hatte.
By the way, auch Zecken sind Opfer von Parasiten. Sie werden zum Beispiel von Schlupfwespen befallen.

Können Kühe schwimmen?

Wahrscheinlich haben sich noch nicht alle über dieses Thema unterhalten oder nachgedacht. Diejenigen, die es schon mal gemacht haben, sind vielleicht schon mal auf eine sehr amüsante Antwort gestoßen.

Kühe können nicht schwimmen, weil wegen Schließmuskel…

Auch ich habe schon erzählt bekommen, dass Kühe nicht schwimmen können. Die Begründung war so witzig, dass ich mir die Antwort einfach merken musste. Sie lautete wie folgt: Kühe können nicht schwimmen, weil sie keinen Schließmuskel haben. Wenn sie im Wasser wären, würden das Wasser einfach in sie einströmen und sie würden untergehen.

Was steckt dahinter? Wahrheit oder Unsinn?

Diese Erklärung ist absoluter Quatsch! Ursprünglich kommt diese Aussage nämlich aus einem satirischen Text. Es wird sich dabei auf einen Professor Doktor Hartmut Andryckzuck bezogen. Dieser existiert aber in Wirklichkeit gar nicht. Die Begründung hat sich dennoch verbreitet und für eine lange Zeit hartnäckig gehalten.

Fazit

Auch wenn es witzig klingt ist es nur ein Gerücht. Kühe können tatsächlich schwimmen. Sie tun es zwar nur sehr ungern aber sie sind dazu fähig. Es wird in vielen Westernfilmen gezeigt. Dort sieht man wie Cowboys eine Herde durch einen Fluss schicken.

Witze von und mit Kühen, Bullen und anderen Rindviechern

1. Warum haben Kühe eine Glocke um den Hals?

Damit sie beim fressen nicht einschlafen.

2. Stehen zwei Kühe auf der Weide. Sagt die eine: „Muh.“

Sagt die andere: „Mist, das wollte ich auch gerade sagen.“

3. Was ist der kleinste Bauernhof der Welt?

Ein Polizeiauto! Vorne sitzen die Bullen und hinten die armen Schweine.

4. Der Gerichtsvollzieher kommt auf den Bauernhof und pfändet den Bullen.

Fragt der Bauer: „Darf er noch einmal meine Kuh bespringen, bevor sie ihn mitnehmen?“ Der Gerichtsvollzieher stimmt zu. Doch der Bulle versagt, nichts rührt sich, kein Zureden hilft!

„Typisch,“ zürnt der Bauer, „noch keine Stunde beim Staat beschäftigt und schon ist er träge und müde.“

5. Wie viele Ostfriesen braucht man um eine Kuh zu melken?

Acht. Vier halten das Euter fest, die anderen heben die Kuh hoch und runter.

6. Klebt der Bauer an der Mauer, war der Stier mal wieder sauer.

7. „Wo hast du denn das blaue Auge her?“, fragte der Nachbar den Bauern.

„Meine Kuh hat beim Melken mit dem Schwanz um sich gehauen, und um ihr das abzugewöhnen, habe ich ihr einen Ziegelstein an den Schwanz gebunden.“

8. Sagt ne Kuh zum Polizisten: „Mein Mann ist auch Bulle.“

9. Was sagt eine Maus die hinter einer Kuh steht? Mach bloß keinen scheiß!

10. Fritzchen hilft dem Bauer beim Kühefüttern. Doch dann sieht der Bauer, wie Fritzchen Kakaopulver ins Futter streut. Er fragt: „Warum streust du den Kühen Kakaopulver ins Futter?!“ Fritzchen: „Na, damit sie Schokomilch geben.“

11. „Ich habe mit meiner Frau gestern über das heikle Thema Sterbehilfe gesprochen und ihr gesagt, dass wenn ich von Maschinen am Leben gehalten würde und ich meine Nahrung aus Flaschen zu mir nehme, sie doch bitte die Maschinen abschalten soll. Daraufhin hat sie mein Bier weggeschüttet und den Fernseher und Computer abgeschaltet. So eine blöde Kuh.“

12. Was ist das Gute daran, wenn ein Vogel dir auf den Kopf kackt? Das Kühe nicht fliegen können .

13. Eine Kuh schläft unruhig, sie wälzt sich hin und her. Eine andere fragt: „Hey, kannst du nicht schlafen?“ – „Nee, heute ist doch Vollmilch…!“

14. Wieso darf eine Kuh nicht sauer werden…Sonst Schmeckt die Milch nicht mehr.

15. Wie nennt man eine Kuh auf Skiern? =MU-SCHI=

16. Was machen Kühe tödliches ohne zu sterben? Ins Gras beißen!

17. Wo machen Kühe Urlaub? In Kuhba

18. Was ist der Unterschied zwischen Feminismus und Rinderwahnsinn? Das eine betrifft nur Kühe und das andere ist dem Bauern sein Problem.

19. Was sagt ein Engländer, wenn ihm seine Kuh davonläuft? – Oxford

20. Wie lacht eine Kuh? -Muhhahahaha

21. Warum enthält die Milch Fett? Damit es nicht quietscht beim Melken.

22. Und dann war da noch die Kuh, die keinen Mist mehr machen wollte…

23. Sagt der eine Bauer zum anderen:
„Sag mal, rauchen deine Kühe?“
„Nein!“
„Dann brennt wohl dein Stall!“

24. Trifft eine Kuh ein Schaf.
Sagt das Schaf: „Määh!“
Sagt die Kuh: „Tut mir leid, ich spreche keine Fremdsprachen!“

25. Warum kann eine Kuh nicht Fahrrad fahren? 
Weil sie keinen Daumen zum Klingeln hat!!!

26. Was ist eine Kuh mit einem Regenschirm? 
Ein überspanntes Rindvieh.

27. Wo stehen Kühe wenn es regnet?
Natürlich im Regen.

28. Ein Städter kommt in die Berge und fragt den Bauern, der Kühe weidet, nach der Uhrzeit. Darauf hebt der Bauer das Euter der Kuh und sagt: „Zwölf!“. „Donnerwetter“, staunt der Städter, „an der Schwere des Euters können Sie genau feststellen, wie spät es ist!?“ „Nein“, sagte der Bauer. „Wenn ich das Euter anhebe, kann ich die Kirchturmuhr sehen.“

29. Sagt die eine Kuh zur anderen: „Warum ist denn die Olga so mager geworden?“

„Weil sie abergläubisch ist. Sie frisst nur noch vierblättrigen Klee!“

30. Ein Ochse kommt ins Philosophieren: „Ein Glück, dass ich kein Stier bin. Dann müsste ich Kühe lieben. Wer hat schon gern ein Rindvieh zur Frau?“

31. Wie nennt man eine Kuh, die beide Geschlechter liebt? Bi-Fi

32. Was ist der Unterschied zwischen einem Kuhschwanz und einer Krawatte? Der Kuhschwanz bedeckt das ganze Arschloch.

33. Eine Katze jagt eine Maus. Die Maus rennt in einen Kuhstall und sagt zur Kuh: „Bitte mach einen Kuhfladen auf mich drauf, dann wird mich die Katze nicht finden.“ Die Kuh tut der Maus den Gefallen. Doch der Schwanz der Maus guckt aus dem Kuhfladen heraus, so dass die Katze die Maus doch zu packen kriegt. Und die Moral von der Geschicht? Nicht alle die dich aus der Scheiße ziehen sind deine Freunde, und nicht alle die dich bescheißen sind deine Feinde.

34. Zwei Kinder gehen über eine Kuhweide. Auf einmal sehen sie einen Kuhfladen. Sie bleiben stehen und der eine fragt: „Ist das Schokolade?“ Der andere meint: „Weiß nicht so recht…“ Spontan steckt der eine seinen Finger hinein und steckt ihn sich in den Mund. „Und?“, fragt der andere. „Weiß nicht so recht…“ Nun probiert auch noch der zweite. „Nein, ich glaube das ist Kuhscheisse.“ Der eine glaubt ihm das nicht ganz und versucht nochmal…“Hast recht. Zum Glück sind wir nicht reingetreten.“

35. Ein Fliege sitzt auf einem Kuhfladen. Da kommt eine andere und fragt: „Soll ich dir einen echt super Witz erzählen?“ Da meint die erste: „Aber bitte keinen ekligen, ich bin gerade am Essen!“

36. Treffen sich Microsoft und ein Kuhfladen. Fragt der Kuhfladen: Was bist du? Antwortet Microsoft: Ich bin ein Betriebssystem. Lacht der Kuhfladen und erwidert: Wenn du ein Betriebssystem bist, dann bin ich eine Sachertorte.

37. Wo hängt eine Kuh ihre Bilder auf? – Im Muhseum