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Kühe sagen das Wetter vorher

Tieren sagt man nach, dass sie einen siebten Sinn haben. Mit diesem spüren sie ob es trocken bleibt, Regen heranzieht oder ob ein Unwetter aufkommt.

Tierische Wetterboten

Seit über 8000 Jahren halten wir Kühe bzw. Hausrinder. In dieser Zeit haben wir Menschen ihr Verhalten gut beobachtet. Einige dieser Beobachtungen haben gezeigt, dass auch Kühe einen Wetterwechsel anzeigen können. Kühe scheinen auf Luftdruck, Luftfeuchte und Windrichtung zu reagieren.

Wenn Kühe schwer atmen

Kühe geben ja eigentlich immer irgendwelche Laute von sich. Man hört sie oft grasen, schmatzen, rülpsen, furzen oder muhen. Ein geübter Beobachter erkennt aber auch Signale der Tiere, die auf eine sich verändernde Wetterlage hinweisen. So kann es sein das Kühe schwerer atmen. Sie bekommen schlechter Luft. Zum Atmen nutzen sie dann zusätzlich zur Nase auch ihr Maul.

Dadurch verraten sie ein anrückendes Tief.

Himmelsrichtungen

Es ist den meisten wahrscheinlich bekannt, dass man sich gegen den Wind besser anschleichen kann. Viele Raubtiere nutzen diesen strategischen Vorteil, doch die Kuh weiß damit umzugehen. Sie stellt sich aus diesem Grund immer mit dem Kopf in Windrichtung. Das heißt der Wind kommt immer von hinten so, dass die Seite, von der sich Raubtiere anpirschen könnten, stehts im Blickfeld der Kuh liegt.

Deshalb richten die Tiere ihr Hinterteil beim Fressen automatisch in Richtung des Windes. Winde aus dem Westen kommen vom Atlantik, darum bringen sie oft Regen mit. Deswegen kann man auf schlechtes Wetter schließen, wenn Kühe sich mit ihrem Hinterteil von Osten nach Westen drehen.

An ihrem Verhalten lässt sich aber noch mehr über das Wetter ablesen und erkennen. Nun folgt eine Zusammenfassung welches Verhalten auf welches kommende Wetter hinweist.

Gutes Wetter

Wenn die Kühe in Ruhe auf der Weide grasen ist das ein Zeichen für gutes Wetter. Außerdem zeigt dies ein langsamer und ruhiger Gang zum Stall. Das letzte Zeichen ist ein freudiges Verhalten, wenn die Tiere also glücklich auf der Weide springen.

Regen

Auf Regen kann man sich gefasst machen, wenn man die Kühe am Tages Anfang schnell zur Weide gehen. Sie lassen sich beim Rückweg zum Stall dafür umso mehr Zeit und grasen noch häufig. Ein weiterer Hinweis für Regen ist, wenn die Tiere häufiger Schlafen und weniger Wasser zu sich nehmen.

Gewitter

Ein kommendes Gewitter kann man an Kühen erkennen, die mit vergrößerten Nasenlöchern schnaufen. Weitere Anzeichen können häufiges lecken an der Schnauze, und Ruhelosigkeit sein. Kühe legen sich in diesem Falle selbst bei großer Müdigkeit nicht hin. Das letzte Verhalten, das auf ein Gewitter hinweist ist, wenn die Kühe schnell in den Stall wollen oder bereits vor ihm warten.

Sturm

Wenn Kühe unruhig sind und dauerhaft in Gegenrichtung des Windes fressen. Außerdem kann Schutz suchendes Verhalten an Hecken oder Unterständen, einen anstehenden Sturm sowie Unwetter hindeuten.

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